Content Strategie: Wie du perfektes Content Marketing betreibst

Mit der richtigen Content Strategie schaffst du die Grundlage dafür, dass dein Unternehmen als Experte auf einem Gebiet wahrgenommen wird. Es geht hierbei darum, die Inhalte, die auf deiner Webseite und deinen Social Media-Profilen veröffentlicht werden,sinnvoll festzulegen, zu planen und untereinander abzustimmen. Zudem wird in einem Konzept festgehalten, wann und mit welcher Keyword-Dichte Inhalte herausgegeben werden. 

Viele Unternehmer kennen zwar relevante SEO Grundlagen und machen sich diese zunutze, vergessen dabei jedoch, dass der große Erfolg nur durch eine Reihe weiterer Aspekte realisiert werden kann. Hast du bisher noch kein inhaltliches Konzept entwickelt, brauchst du dich nicht mit den bisherigen Entwicklungen zufriedenzugeben. In deinem Unternehmen steckt noch eine Menge Potenzial! Und genau das kannst du mit der richtigen Marketingstrategie nutzen.

Mit der Zeit wirst auch du realisieren, wie unverzichtbar eine Content Strategy für dein Projekt ist. Denn wenn Inhalte ohne Plan und nach Bedarf erstellt werden, verschenkst du die Chance, dass deine Inhalte von vielen Usern wahrgenommen, rezipiert und weiterverbreitet werden. Dabei sind genau diese Faktoren wichtig, um stetig Neukunden zu gewinnen und Bestandskunden zum Wiederkauf zu animieren. 

Verschaffe dir Gehör und mache deinen Inhalt zu nützlichen und nachhaltigen Informationen für deine Kunden!

Wie du das realisierst, erfährst du in meinem Artikel. Ich habe für dich ausführliche Informationen zusammengestellt, wie du die passende Strategie für deine Webseite findest, deine Zielgruppe(n) bestimmst und mit welchen Methoden du letztendlich deine Erfolge kontrollieren kannst.

Was ist Content Marketing?

Jedem SEO Content Marketing liegt eine sogenannte inhaltliche Planung zugrunde. Diese ist die Basis für alle weiteren Planungen. Mit ihr wird festgehalten, wann welches Thema auf der Webseite und den Social-Media-Kanälen veröffentlicht werden soll. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass Veröffentlichung deiner medialen Inhalte optimal aufeinander abgestimmt sind.

Damit dies gelingt, müssen bei einem Unternehmen alle Abteilungen, die an der Öffentlichkeitsarbeit beteiligt sind, zusammenarbeiten. Hast du zum Beispiel einen SEO Experten, der deine Webseite betreut und zusätzlich ein Social Media-Team, ist es unumgänglich, dass sich diese miteinander abstimmen.

Meeting für Content Plan

Hierfür ist es wichtig, regelmäßige Meetings einzuberufen. Diese sollten mindestens einmal pro Monat stattfinden. Ratsam ist es zudem, einen Mitarbeitenden im Vorfeld eine monatliche SEO Konkurrenzanalyse durchführen zu lassen, damit du dein Google Ranking verbessern kannst.

Im Redaktionsplan festgehalten werden sollten mindestens folgende Aspekte:

  • Thema der Veröffentlichungen für deine Webseite und die Social-Media-Kanäle
  • Länge der Beiträge
  • Die wichtigsten Keywords
  • Geplante Veröffentlichung
  • Benötigte Fotos, Grafiken und eventuelle Videos.

Auch, wenn es sich zunächst kompliziert anhören mag, alle Aspekte zu bedenken: Ein Redaktionsplan ist kein Hexenwerk. Hast du erst einmal damit begonnen, deine zu veröffentlichenden Inhalte konsequent festzulegen, wird dir das im Arbeitsalltag sogar eine Erleichterung bringen, da jedem Mitarbeiter klar ist, was zu welchem Zeitpunkt und auf welchem Kanal als nächstes veröffentlicht wird. 

Abstimmungsprozesse werden zum Großteil auf die Meetings reduziert und blockieren nicht mehr deine Zeit, während du etwas anderes zu tun hast. Zugleich kannst du mit einer passenden Content Strategy noch unbenutzte Potenziale deines Projekts erkennen und dir zukünftig zunutze machen.

Die Bestandteile einer Content Strategie

Bevor ich ins Detail gehe, möchte ich dir an dieser Stelle die grundlegenden Bestandteile von Content Strategien erläutern.

Diese besteht im Wesentlichen aus vier Schritten:

  1. Ziele und Zielgruppe(n) definieren
  2. Inhalte und Formate bestimmen
  3. Inhalt erstellen und veröffentlichen
  4. Erfolg kontrollieren.

Wenn du noch die einen redaktionellen Plan erstellt hast, ist der erste Schritt, zu definieren, was und wen du mit deinen Inhalten erreichen möchtest. Darauf baut der gesamte Redaktionsplan auf. Wichtig ist auch, dass du dir im Klaren darüber bist, welches dein Alleinstellungsmerkmal ist. Anschließend geht es darum, konkrete Themen zu entwickeln und festzulegen, auf welchen Kanälen diese veröffentlicht werden sollen.

Neben der klassischen Homepage stehen dir mit Blogs, Social-Media-Plattformen und Podcasts eine Reihe an Möglichkeiten offen. Für das Erstellen der Inhalte ist es ratsam, auf Profis zu setzen. Kennst du dich nicht mit SEO aus, kann ein SEO Experte für dich die Keyword-Recherche übernehmen und dafür sorgen, dass deine Veröffentlichungen bestmöglich bei Google ranken.

Damit du weißt, wie erfolgreich diese Arbeit war, solltest du regelmäßig kontrollieren, ob du deine Ziele erreicht hast. Hier kannst du feststellen, ob du die Ressourcen anders verteilen solltest, um deine Ziele umsetzen zu können.

Im Folgenden werde ich detailliert auf die einzelnen Schritte eingehen und dir Tipps für die Umsetzung geben. 

Analysieren der Zielgruppe

Bestimme deine Ziele und Zielgruppen

Damit deine veröffentlichten Inhalte bei Google von den richtigen Personen gefunden werden, solltest du zunächst festlegen, wer diese primär rezipieren soll und welches Nutzerverhalten diese Gruppe aufweist. Die Beiträge auf deiner Webseite und deinen Social-Media-Accounts solltest du dementsprechend darauf anpassen. Befindet sich dein Projekt noch im Aufbau, ist es Usern möglich, deine Nischenseite zu finden, sofern du einen strukturierten Redaktionsplan entwickelt hast.

Doch auch, wenn deine Content Strategie bereits seit längerer Zeit besteht, solltest du diese etwa zweimal pro Jahr prüfen.

Leitfragen könnten dann beispielsweise sein:

  • Sind die veröffentlichten Inhalte relevant für deine Zielgruppe?
  • Hast du nach wie vor die gleiche Zielgruppe? 
  • Möchtest du deine Zielgruppe erweitern?

Hilfreich ist hierbei auch eine spezielle Zielgruppenanalyse, sodass du gezielt Inhalte für deine potenziellen Kunden erarbeiten kannst. Mit dem entsprechenden Budget und technischem Verständnis ist es außerdem möglich, eine Nutzerumfrage auf deinen Kanälen durchzuführen. Diese kann dir ein realistisches Feedback deiner Kunden vermitteln.

Aufbauend darauf geht es im nächsten Schritt darum, Ziele für dein Unternehmen festzulegen: Was möchtest du mithilfe der SEO Strategie erreichen? Erst, wenn du diese Frage beantworten kannst, ist es möglich, gezielte Inhalte zu veröffentlichen.

Beispiele für Unternehmensziele sind:

  • mehr User gewinnen
  • mehr Follower finden
  • bei Google besser gefunden werden
  • eine Umsatzsteigerung erreichen.

Legst du deine Unternehmensziele fest, solltest du diese möglichst klar und eindeutig definieren. Strebst du zum Beispiel mehr Verkäufe an, solltest du hierfür exakte Zahlen festlegen: „Ich möchte meinen Umsatz in den nächsten sechs Monaten um zwei Prozent steigern“. Je exakter du ein Ziel festlegst, desto gezielter kannst du darauf hinarbeiten und dein Ziel nach diesem Zeitraum kontrollieren.

Vorgehen beim Content-Plan

Vorgehen bei der Erstellung des Contentplans

Damit jeder deiner Mitarbeitenden weiß, wann über welches Thema in welchem Rahmen zu berichten ist, müsst ihr einen Redaktionsplan erstellen und diesen stets aktuell halten. Manche Unternehmen erstellen diesen bereits für ein ganzes Jahr im Voraus, andere nutzen den Rhythmus eines Quartals, um flexibler agieren zu können.

Ganz gleich, für welchen Zeitraum du dich entscheidest: Ein Contenplan schützt dich davor, unwichtige oder irrelevante Themen zu veröffentlichen, weil du gerade keine guten Ideen hast. Ein großes Loch zwischen deinen Social-Media-Posts lässt deine Firma dann schnell unprofessionell wirken.

Natürlich musst du dich bei außergewöhnlichen Ereignissen nicht stur an den Redaktionsplan halten. Du kannst weiterhin flexibel agieren, sollte ein Thema aktuell besonders stark brennen. In den meisten Fällen ist es aber möglich, die wichtigsten Themen bereits einige Wochen vorher abzuschätzen. Eine Themenanalyse kann dich darin unterstützen, relevante Themen für deine Zielgruppe zu eruieren.

Veröffentlichst du neben Text und Bildern zusätzlich Videos, solltest du einplanen, dass die Produktion eine gewisse Vorlaufzeit benötigt. Lege darum für die Fertigstellung feste Termine im Redaktionsplan fest. Ratsam ist es zudem, vor der Erstellung des ersten Redaktionsplan deine Website einmal durchzuschauen.

Stelle dir hierbei folgende Fragen:

  • Über welche Themen wurde bereits geschrieben?
  • Können die bestehenden Texte optimiert werden?
  • Gibt es thematische Doppelungen?
  • Welche Themen fehlen noch?

Nach der Analyse sollte es dir möglich sein, zukünftige Themen perfekt aufeinander aufzubauen. Unverzichtbar für perfekten Content ist es, SEO zu lernen. Nur so findet deine Zielgruppe auch deine Inhalte. Erstellst du einen neuen Text, solltest du zunächst eine Keyword-Recherche durchführen und deinen Beitrag um die relevanten Wörter herum aufbauen.

In meinem SEO Kurs lernst du systematisch und Schritt für Schritt, wie du deine passende Content Strategie entwickelst. Die Keyword-Recherche ist hierbei eine wichtige Teillektion, mit der du relevante Keywords für deine Zielgruppe ausfindig machen kannst.

Die passende Content Strategie für deine Webseite

Nicht jede Content Strategie eignet sich für jedes Projekt gleichermaßen. So muss zum Beispiel nicht an jede Homepage ein Blog angegliedert sein. Fokussiere dich bei deinem Plan auf das, was du erreichen willst. Dabei helfen kann dir die SMART-Formel.

Diese besagt, dass deine Ziele

  • Spezifisch
  • Messbar
  • Akzeptiert
  • Realistisch
  • Terminierbar 

sein sollten.

SMART Planung der Ziele

Du solltest deine Ziele also so klar und konkret wie möglich definieren. „Messbar“ bedeutet, dass du eine konkrete Kenngröße vorgeben solltest, die du erreichen willst, anstatt zum Beispiel von „möglichst viel“ Umsatz zu sprechen. Darüber hinaus sollten alle aus deinem Team, die an der Realisierung beteiligt sind, das Ziel als sinnvoll erachten.

Hierbei gilt, dass realistische Ziele besser angenommen werden und dein Team mehr motivieren als diejenigen, die nur schwer zu erreichen sind. Wichtig ist außerdem, dass du vorgibst, bis wann ein Ziel erreicht werden soll.

Nachdem die Zielsetzungen festgelegt wurden, geht es an die Planung der Umsetzung. Überlege dir, was nötig ist, damit deine sich deine Ziele erreichen lassen – und auf was du verzichten kannst. Manche Firmen haben etwa ein Profil bei Twitter, Facebook, Instagram, YouTube, Xing, LinkedIn und Google MyBusiness. All diese Kanäle müssen regelmäßig gepflegt werden, da sie sonst einen schlechten Eindruck hinterlassen.

Das kostet eine Menge Ressourcen. Womöglich würde es genügen, sich auf zwei oder drei Kanäle zu beschränken, um Stamm- und Neukunden anzusprechen. Beim Entwerfen der richtigen Content Strategie geht es folglich auch darum, zu überdenken, welche bisherigen Ressourcen unnötig eingesetzt werden und an welcher Stelle sie sinnvoller wirken könnten.

In den folgenden Abschnitten möchte ich dir erklären, wie du die passenden Formate und Inhalte für deine Internetpräsenz aussuchst und deinen Redaktionsplan richtig umsetzt.

Die richtigen Inhalte finden

Hast du bereits eine Bestandserhebung deiner Homepage durchgeführt, weißt du, welche Inhalte dort noch fehlen. Irgendwann wirst du jedoch in die Situation kommen, in der es dir schwerfällt, neue Themen zu generieren. Um trotzdem weiter für Traffic auf deiner Internetseite zu sorgen, benötigst du neue Ideen.

Ein erster Schritt kann es dann sein, zu überprüfen, ob bestehende Inhalte veraltet sind und aktualisiert werden können. Vielleicht gibt es auch Themen, zu denen du deinen Usern ein Update geben kannst. Ebenfalls Anlässe für Texte können (wiederkehrende) Veranstaltungen sein, zum Beispiel Messen, Vorträge oder Fachtagungen.

Empfehlenswert ist es, diese im Redaktionsplan direkt hervorzuheben. Ebenso kann es sich anbieten, ein Produkt bzw. eine Dienstleistung von dir besonders herauszustellen und auf diese Weise, darauf aufmerksam zu machen.

Unverzichtbar ist außerdem ein Brainstorming mit allen Personen, die für die Erstellung der Webseite und die Betreuung der Social-Media-Kanäle zuständig sind. Es ist ratsam, hierfür regelmäßige Meetings einzuberufen und nicht erst dann damit zu starten, wenn keine Ideen mehr für den Redaktionsplan vorliegen. Im Rahmen des Brainstormings dürfen alle Beteiligten dann zunächst ihre Ideen ungefiltert in den Raum werfen.

Erst im zweiten Schritt sortiert und verfeinert ihr die genannten Themen weiter. Auf diese Weise ist es möglich, in kurzer Zeit eine große Menge an Ideen zu generieren.

Passende Formate für deinen Content auswählen

Ich habe gerade schon über Social-Media-Plattformen gesprochen. Durch diese lassen sich Inhalte einfach, schnell und vor allem kostengünstig verbreiten. Erfährt ein Posting eine hohe Aufmerksamkeit, lässt sich zudem schnell die Reichweite deines Projekts steigern. Allerdings ist in den sozialen Netzwerken auch die Konkurrenz sehr groß. Möchtest du dein Projekt besonders hervorheben?

Du kannst auch auf Formate abseits von Blogs und Social Media setzen:

  • Templates: Unter einem Template wird eine Mustervorlage zu einem bestimmten Thema verstanden. Es enthält die wichtigsten grafischen Inhalte und kann von den Nutzern dann mit Inhalten gefüllt werden, um ein fertiges Dokument zu erhalten.
  • eBooks: Mit eBooks kannst du deinen Kunden einen tiefen Einblick in ein bestimmtes Thema gewähren und ihnen umfassende Informationen vermitteln. Das Erstellen nimmt viel Zeit und Arbeit in Anspruch, allerdings kannst du mit dem fertigen Ergebnis besonders hervorstechen und auf deine Angebote aufmerksam machen.
  • Podcasts: Mit einem Podcast ist es möglich, auch die Nutzer zu erreichen, die keine Zeit haben, regelmäßig Inhalte von deiner Webseite zu lesen. Um die Episoden interessanter zu machen, kannst du hierfür verschiedene Personen interviewen. Das können zum Beispiel Mitarbeiter oder Experten sein. Daneben können zufriedene Kunden Interviewpartner darstellen. 

Darüber hinaus helfen Bilder und Grafiken den Lesern einer Webseite dabei, Inhalte schneller und besser zu verstehen. Du solltest dir deswegen, vor allem bei langen Texten, die Frage stellen, ob es eine Möglichkeit gibt, deine Inhalte grafisch aufzubereiten. 

Bevor du dich für ein oder mehrere Formate entscheidest, solltest du in deinen Redaktionsplan schauen, welche Inhalte du übermitteln willst. Darauf aufbauend kannst du dann überlegen, welche Form hierfür am besten geeignet ist.

Umsetzen der Content-Strategie

Die Umsetzung deiner Content Strategie

Ebenso wichtig, wie regelmäßige Veröffentlichungen, ist die Qualität der Texte. Rechtschreibfehler, schlechte Fotos oder Texte ohne Mehrwert führen dazu, dass du eher Kunden verlierst als gewinnst. Darum solltest du grundsätzlich ein Lektorat vor die Veröffentlichung stellen, die alle Texte, Videos und sonstige Produktionen sowohl inhaltlich als auch grafisch und orthografisch prüft. 

Dabei kannst du beispielsweise diese Aspekte prüfen:

  • Ist der Beitrag sinnvoll strukturiert?
  • Wurden alle wichtigen Keywords eingebaut?
  • Stimmt die Keyword-Dichte?
  • Sind alle Rechtschreib- und Grammatikfehler beseitigt?
  • Ist der Inhalt des Textes relevant?
  • Spricht der Text die Zielgruppe(n) an?
  • Entspricht die Tonalität des Beitrags dem Kanal, auf dem du ihn veröffentlichen möchtest?

Der letzte Punkt ist besonders wichtig, wenn du gleiche Inhalte auf mehreren Kanälen veröffentlichen möchtest. Es spricht nichts dagegen, das Thema eines Textes wiederzuverwerten. Allerdings solltest du die Eigenheiten der verschiedenen Plattformen beachten.

So ist ein Text bei Twitter auf 280 Zeichen beschränkt, während du bei Facebook mit mehreren Abschnitten auf dein Thema aufmerksam machen kannst. Für weitere Informationen kannst du dann auf deine Homepage verweisen.

Bilder für deine Beiträge

Wichtig bei Social-Media-Beiträgen ist die Verwendung eines Fotos, da dein Beitrag anderenfalls keine Aufmerksamkeit bei deinen Followern generiert. Ein verwendetes Foto sollte stets qualitativ hochwertig sein. Du kannst du auf eine Foto-Community oder Stock Plattform zurückgreifen. Ein Nachteil dieser dort downloadbaren Bilder ist allerdings, dass diese in der Regel bereits häufig Verwendung gefunden haben. Das trifft vor allem auf kostenlose Fotos zu.

Ein Vorteil dieser Bilder ist, dass sie wahrscheinlich von themenrelevanten Websites ebenfalls genutzt werden. Je öfter ein Bild für ein ähnliches Thema verwendet wird, desto größer ist die Relevanz für die Suchmaschine. Für Blogbeiträge kann es also durchaus sinnvoll sein, wenn du dich an Stock-Bildern bedienst. Google erhält dann ein Signal, dass deine Beiträge ebenso relevant sind, wie die deiner Konkurrenz.

Achte außerdem darauf, wann du deine Beiträge veröffentlichst. Auf Facebook sind beispielsweise zwischen 13 und 16 Uhr, sowie zwischen 18 und 22 Uhr die meisten Personen aktiv. Nutze daher am besten die Funktion, Beiträge zu planen. So kannst du diese bereits vorbereiten, die Veröffentlichung erfolgt dann automatisch zur gewünschten Zeit.

Kontrolliere deine Erfolge

Um zu wissen, ob deine Beiträge den gewünschten Erfolg herbeigeführt haben, solltest du dir einmal im Quartal deine festgesetzten Ziele anschauen und kontrollieren, ob sich dein Unternehmen in die richtige Richtung entwickelt. Gleichzeitig kannst du nach der Evaluation abschätzen, ob Aufwand, Budget und Erfolg im richtigen Verhältnis zueinander stehen.

Ist das nicht der Fall, überlege, an welcher Stelle du etwas ändern bzw. verbessern solltest und berücksichtige das bei der Planung deiner zukünftigen Maßnahmen. 

Um zum Beispiel zu kontrollieren, ob der Umsatz deiner Firma gestiegen ist, kannst du einen Blick in die Buchführung werfen. Möchtest du wissen, ob deine Social-Media-Posts deine (potenziellen) Kunden erreicht haben, kannst du eruieren, wie oft Postings geliked, geteilt oder kommentiert wurden. Außerdem solltest du überprüfen, wie viele Nutzer auf deine Webseite geklickt haben.

Sind diese Zahlen nicht zufriedenstellend, solltest du dir einige SEO Tipps anschauen, um in den Suchergebnissen bei Google weiter vorn zu erscheinen. Vielleicht kommt auch eine bezahlte Werbeanzeige für dich infrage, um auf dein Unternehmen aufmerksam zu machen.

Darüber hinaus hast du die Möglichkeit, inhaltliche Analysen mit Google Analytics durchzuführen. Mit diesem Tool kannst du beispielsweise herausfinden, über welches Medium die User auf deine Internetseite zugreifen. Dieses Vorgehen wird auch als Referrer-Analyse bezeichnet. Ist ein Blog Teil deiner Webseite, kannst du mithilfe von Google Analytics ebenfalls feststellen, wie viele Nutzer sowohl deine Homepage als auch deinen Blog besuchen, wie lang die Verweildauer war und welche durchschnittliche Scrolltiefe (wie weit ein User auf deiner Seite nach unten scrollt) vorliegt.

Aufbauend aus den Ergebnissen der Evaluation kannst du dir dann neue realistische Ziele setzen oder bestehende verändern. Darüber hinaus solltest du mindestens einmal im Quartal ein Content Audit durchführen. Dabei wird eine Bestandsaufnahme der veröffentlichten Inhalte von deiner Internetseite vorgenommen und die Performance geprüft. Ziel der systematischen Analyse ist es, zukünftige Strategien realistisch auszurichten.

Kontrolle der Erfolge

Fazit: Content Strategie

Bisher machen sich nur wenige Unternehmen die Vorteile einer Content Strategie zunutze. Dabei ist ein gut durchdachter Redaktionsplan der Schlüssel zum Erfolg. Du kannst die Bekanntheit deines Projekts damit erhöhen. Gleichzeitig kannst du mit dem richtigen Inhalt deine Glaubwürdigkeit verstärken, Neukunden gewinnen und Bestandskunden an dich binden. 

Was es hierfür braucht, sind eine Bestandsaufnahme deiner Homepage, kreative Ideen und einen Redaktionsplan, in dem du alle wichtigen Informationen wie Länge und Keywords deiner geplanten Beiträge festhältst. Achte dabei darauf, dass die Inhalte nicht nur interessant sind, sondern auch deine Zielgruppen ansprechen.

Nutzt du verschiedene Kanäle, solltest du alle Beiträge sinnvoll aufeinander abstimmen, sodass diese sich im besten Fall ergänzen. Allzu große Doppelungen solltest du vermeiden. Doch auch wenn ein Redaktionsplan einmal erstellt ist, solltest du diesen in regelmäßigen Abständen überprüfen.

Wandelt sich beispielsweise die Struktur deines Unternehmens, müssen die Ziele der Content Strategie entsprechend angepasst werden. Weiterhin kannst du mit einem Controlling überprüfen, welche Beiträge bei deinen Usern besonders gut angekommen sind.

In diesem Beitrag hast du erfahren, wie du die richtigen Inhalte und Kanäle für deine Webseite und deine Social-Media-Plattformen auswählst, deine Content Strategie umsetzt und deren Wirkung überprüfst. Wenn du dich an meine Tipps hältst, kannst du die Erstellung deiner Inhalte perfekt koordinieren und verschenkst keine ungenutzten Potenziale.

Über den Autor
Jörg Scholler
SEO Experte - Jörg Scholler
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Ich habe bei Google gearbeitet. Meinen Job hasste ich! Von Morgens bis Abends saß ich im Büro, während andere ein selbstbestimmtes Leben führten. Ich wollte eine Weltreise mit meiner Freundin machen. Ohne ortsunabhängiges Business war dies aber einfach nicht möglich. In einer Bar lernte ich einen SEO kennen, der über 10.000€ pro Monat verdiente. Er vermittelte mich an seinen Mentor. Ich investierte tausende Euros, um an sein Wissen zu kommen. Wenig später generierte ich mit meiner eigenen Nischenseite ein passives Einkommen und immer mehr Unternehmer wollten meine SEO Dienstleistung in Anspruch nehmen. SEO hat mein Leben für immer verändert. Ich startete meine einjährige Weltreise, arbeitete vom Laptop von der traumhaften Insel Bali und wanderte 2018 ins sonnige Zypern aus.
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